© TSV Lützellinden

MSG erreicht spielerischen Tiefpunkt

Linden verliert 23:38 gegen Ober-Eschbach

(cm) Die MSG Linden zeigt in Bad Homburg ihre schwächste Saisonleistung und kommt gegen den Sechsten aus Ober-Eschbach mit 23:38 unter die Räder. Es fehlte an allen Ecken und Kanten, sodass die Höhe der Niederlage vollkommen gerechtfertigt ist. Was die Anhänger der MSG am vergangenen Samstag zu sehen bekamen, war einfach nicht Landesliga würdig. Am 11.03.2012 gastiert der VFL Goldstein in der Stadthalle Linden. Anpfiff ist um 17.00 Uhr und man darf gespannt sein, welche Reaktion die MSG gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten  Gegner aus Frankfurt zeigt. Die kommende Partie kann man als wichtigste Begegnung der laufenden Saison bezeichnen, da sie wegweisend sein wird wohin sich die MSG orientieren kann. Gewinnt man, hat man ein kleines Polster gegenüber einem Mitkonkurrenten um den Verbleib in der hessischen Landesliga Mitte erspielt. Geht die Begegnung jedoch verloren, rutscht die MSG noch weiter in den Abstiegsstrudel rein, was natürlich vermieden werden soll.

In Bad Homburg lief es ab der ersten Minute schief für die angereisten Lindener. Es wurde sich wieder Mal nicht an die Vorgaben des Trainergespanns Langsdorf/Konrad gehalten, sodass frühe Abschlüsse gesucht wurden, woraufhin schnelle Gegentore folgten. Undiszipliniertheiten und individuelle Fehler bestimmten das Spiel der Gäste aus Linden, wehalb der Halbzeitstand von 12:17 noch mild ausfiel. Die erste Halbzeit hat sich im Lager der Lindener jeder anders vorgestellt und die Hoffnung, man könne die guten ersten 40 Minuten aus dem vergangenem Wiesbadenspiel wiederholt abrufen, erwiesen sich als reines Wunschdenken. Wer von dem ersten Durchgang der MSG enttäuscht war, sollte in der zweiten Halbzeit die schlechtesten 30 Minuten der kompletten Saison zu Augen bekommen.

Auch die ersten Minuten der zweiten Halbzeit gehörten den Gastgebern, sodass sie früh den Vorsprung ausbauen konnten und somit einigen Leistungsträgern ihre verdiente Pause geben konnten. Von Seiten der MSG wartete man vergebens auf ein Aufbäumen oder eine Trotzreaktion. Die Köpfe wurden hängen gelassen und von Einsatz war keine Spur zu entdecken im Spiel der Mannen um Kapitän Björn Weber. Im Angriff fehlte es an jeglicher Struktur, sodass sich weiterhin schlechte Würfe aus dem Rückraum genommen wurden und auch die Konzentration bei den Würfen von Außen litt mit dem immer größer werdenden Rückstand. Abwehrarbeit wurde kaum getätigt, woraufhin es für die Heimherren ein Leichtes war den Vorsprung Tor um Tor aus zu bauen. Besonders die Rückzugsbewegung der MSG war ein großes Desaster. Ober-Eschbach nutzte weiterhin die schlechten Abschlüsse des Gästeteams aus und lief meistens mit vier Spielern auf das Tor der Lindener zu, wobei meistens nur ein oder zwei Spieler der MSG den Weg nach hinten fanden. Mit solch einer desolaten Einstellung wird man am kommenden Sonntag gegen den VFL Goldstein keine Sonne sehen, zumal die Frankfurter in den letzten Begegnungen beachtliche Erfolge feiern konnten. Mit dem Unentschieden gegen den Spitzenreiter aus Wiesbaden gelang ihnen die Sensation der Saison und auch in Ober-Eschbach verloren sie nur knapp mit vier Toren Differenz. Letztes Wochenende gelang es ihnen einen weiteren Punkt gegen den TV Idstein zu erspielen, sodass man sagen kann, dass die Formkurve des VFL nach oben zeigt.

Jedem aus dem Umfeld der MSG ist die Wichtigkeit des Spieles bekannt. Man hat nun eine ganze Woche Zeit um sich auf das Kellerduell vorzubereiten. Das Hinspiel ging bedenklich knapp mit 34:33 an Goldstein, was ein weiterer Anreiz sein müsste für die Spieler der Spielgemeinschaft Linden. Um jedoch am Wochenende zwei Punkte gegen den Abstieg zu holen, muss die MSG wieder Einsatz und Siegeswillen zeigen. Gepaart mit den hoffentlich zahlreich erscheinenden Anhängern wird die Begegnung gegen den VFL Goldstein mit Sicherheit eine spannende und packende Angelegenheit.

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