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SG Rechtenbach gewinnt Derby bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III knapp

(mro) Die SG Rechtenbach bleibt durch einen 27:26-Auswärtssieg im Derby bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III in Schlagweite zur Tabellenspitze. Diese verteidigt die MSG Linden durch einen souveränen 23:15-Sieg als Gast des TSV Kichhain. Im Spitzenspiel nutzte die TG Friedberg den Rückwind des Sieges beim eigenen Silvesterturnier zu einem deutlichen 34:22 gegen die SG Münzenberg/Gambach, wodurch man in der Tabelle die Plätze mit dem Gegner tauschte. Einen Fehlstart ins Neue Jahr verzeichnet die HSG Wettenberg durch eine 28:31- Heimniederlage gegen die HSG Mörlen. Weiterhin auf dem Vormarsch befindet sich die SG Langgöns/Dornholzhausen, die den Gästen vom TSV Griedel beim 33:25 keine Chance ließ. Auch im Neuen Jahr weiter auf den zweiten Saisonsieg wartet dagegen die SG Kleenheim II nach der 23:31-Heimniederlage gegen den WSV Oppershofen.

 

TSV Kirchhain – MSG Linden  15 : 23  ( 5 : 12 )

Zunächst die erwartet schwere Aufgabe bei dem heimstarken TSV Kirchhain erwartete am Samstagabend Tabellenführer MSG Linden. Die Partie begann ausgeglichen, geprägt duch zwei konsequente Deckungsreihen. So war es nicht verwunderlich, dass nach einer Viertelstunde erst eine 5:4-Führung durch die Gäste zu Buche stand. Während aber im Anschluß Kirchhain weiterhin zu oft früh und unvorbereitet seine Angriffe abschloß, besann sich nun der Landesliga-Absteiger auf seine Tugenden. Speziell der am Ende 10-mal erfolgeiche Markus Semmelroth, der seine derzeit gute Form bereits zum Vorrunden-Abschluß und Anfang des Jahres beim Licher-Cup in Dilltal zeigte, war nun öfters erfolgreich, so dass die Gäste sich bis zum Pausenpfiff bereits deutlich mit 12:5 absetzen konnten. Nach der Pause verwaltete die MSG Linden, wie auch schon mehrfach in der Vorrunde, eigentlich nur noch ihren Vorsprung. In einer von beiden Seiten sehr körperbetont geführten Partie hielt man die Hausherren auf Distanz und konnte so am Ende einen hochverdienten 23:15 (12:5)-Auswärtssieg feiern. Dem TSV Kichhain gestattete man hierbei weniger Torerfolge als noch am Donnerstag-Abend die HSG Wetzlar beim Freundschaftsspiel zum 125-jährigen Bestehen, erzielte aber auch deutlich weniger als der Bundeligist beim 44:19. 

Tore Kirchhain: Kasseckert (6), Frische (5/2), Pilgrim (2), Lücker (1), Morbitzer (1) – Linden: Markus Semmelroth (10/3), Müll (4), Agel (2), Schwellnuss (2), Weber (2), Piazolla (1), Hofmann (1), Simon Semmelroth (1).

 

HSG Wettenberg II – HSG Mörlen  28 : 31  ( 14 : 15 )

Die bisher sich zu Hause so stark präsentierende HSG Wettenberg II ist mit einem klassischen Fehlstart in das Handballjahr 2011 gestartet. Im Duell gegen den Tabellenvordermann HSG Mörlen musste man sich mit einer, laut Heim-Trainer Jörg Bender, verdienten 28:31-Niederlage begnügen und verpasste so die Chance, sich weiter vom Tabellenende zu entfernen.

In den ersten 30 Minuten sahen die Zuschauer, dem Tabellenstand entsprechend, eine sehr ausgeglichene Partie, in der es keiner der beiden Mannschaften gelang, sich entscheidend abzusetzen. Nach Seitenwechsel übernahmen aber die Gäste aus der Wetterau das Ruder.

Mit einem von der Wettenberger Deckung nie zu kontrollierenden Daniel Hergl, der immer wieder Stiche setzte, die der Heimmannschaft weh taten, zog die HSG Mörlen Stück für Stück davon und steuerte einem sicheren Sieg entgegen. Die Gastgeber versäumten es in dieser Phase, die Big Points zu machen, sondern scheiterten mit ihren Chancen oftmals am Gäste-Torwart oder der Torumrandung. Erst als der Aufsteiger aus Wettenberg die Deckung öffnete, gelang es, den Abstand noch zum 28:31-Endstand zu verkürzen.

Wettenbergs Trainer Jörg Bender sah den Grund der Niederlage darin, dass „wir unsere Leistung nicht abgerufen haben, zu der wir im Stande sind.“

Tore Wettenberg: Stroh (11/7), Büsse (4), Schmitz (4), Briel (4), Zirkel (2), Olbert (2), Reindl (1) – Mörlen: Hergl (9/3), Brauburger (5), Ungerwetter (4/2), Cisek (3), Christian Birkenstock (3), Klatt (2), Philipp Möbs (2), Becker (1), Dönges (1), Reuss (1).

 

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II – SG Rechtenbach  26 : 27  ( 15 : 11 )

Schade. Die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen zeigte im Derby gegen die SG Rechtenbach viel Einsatz und ein großes Kämpferherz, am Ende stand der Tabellenvorletzte bei der 26:27-Heimniederlage gegen den Titel-Mitfavoriten aber wieder mit leeren Händen da. Dabei fand man sofort sehr gut ins Spiel (7:3), und konnte den Vorsprung über den 11:9-Zwischenstand bis zum Pausenpfiff wieder auf 15:11 ausbauen. Der Kommentar von Grün-Weiß-Trainer Thomas Michel zu der ersten Halbzeit: „Mit einer aggressiven und guten Deckungsarbeit, inklusive Torwart, hatten wir bis dahin den Gegner im Griff.“ Auch nach dem Seitenwechsel machten die Gastgeber dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Beim 17:12 war man sogar schon auf 5 Tore enteilt. Die SG Rechtenbach war jedoch nicht gewillt, so einfach einen weiteren Rückschlag im Titelrennen hinzunehmen und kam nun, bedingt auch durch leichte Fehler von Dutenhofen/M., in der 45. Minute zum Ausgleich (18:18). Nun entwickelte sich eine spannende Begegnung, bei der sich keine Mannschaft mit mehr als zwei Toren Vorsprung absetzen konnte. Die 26:24-Heimführung (55. Minute) konnte Rechtenbach wieder ausgleichen und hatte mit dem Siegtreffer sogar das bessere Ende für sich. Thomas Michel war dennoch nicht unzufrieden: „Mit einer guten Defensive, viel Einsatz und Willen haben wir fast gewonnen.“ lautete sein Fazit, was Mut machen sollte für eine bessere Rückrunde.

Tore Dutenhofen/M.: Friedrichs (9), Mehl (3), Weber (3), Lang (3), Schäfer (2), Mühlhans (2), Heer (2/1), Thorsten Wagner (1), Vogel (1/1) – Rechtenbach: Fay (5), Spieß (5), Kludt (5/1), Razen (4/2), Dinter (3), Hömke (2), Bepler (2), Gerisch (1).
 

SG Langgöns/Dornholzhausen –TSV Griedel  33 : 25  ( 18 : 13 )

Auch in 2011 setzt die SG Langgöns/Dornholzhausen ihre Siegesserie fort. Konnten die Gäste zu Spielbeginn bis zum 3:4 immer ein Tor vorlegen, so war Langgöns erstmals beim 5:4 in Führung. Bis zum 11:11-Zwischenstand verlief die Partie ausgeglichen, dann kamen die Gastgeber besser in Fahrt und führten mit zwei Toren. Bis zum Seitenwechsel gelang es Langgöns/D. dann sogar auf 18:13 davon zu ziehen. Griedel erzielte zwar den ersten Treffer nach Wiederanpfiff, danach spielte aber nur noch die Heimmannschaft. Über 27:16 in der 45. Spielminute war beim 29:17 die höchste Führung erreicht. In dieser Phase war vor allem der sichere Strafwurfschütze Rene Funke immer wieder erfolgreich. Im Gefühl des sicheren Sieges schaltete die Spielgemeinschaft nun zwei Gänge zurück, so dass die Gäste aus Griedel noch bis zum Endstand von 33:25 etwas verkürzen konnten.

Tore Langgöns/D.: Funke (11/7), Rompf (4), Schuchmann (4), Schwalb (4), Jänicke (4), Gath (2), Funk (2), Müller (1), Brückel (1) – Griedel: Noll (5), Nuradini (4), Leister (4/3), Müller (3), Jansons (3), Stolte (2), Scheurich (2), Asboe (1), Weiß (1).

 

SG Kleenheim II – WSV Oppershofen  23 : 31  ( 14 : 16 )

Wieder nichts zu holen gab es für Tabellenschlußlicht SG Kleenheim II zum Spieltags-Abschluß gegen den WSV Oppershofen. Auch mit Neuzugang Philipp Schäfer und Dominik Wagner aus dem Oberliga-Kader hatte Kleenheim zum Vorrundenende im ersten Spiel des neuen Jahres keine Chance. Gegen die mit nur zehn Spielern angereisten Gäste startete man zwar furios in die Partie ( 3:0 – Häuser-Siebenmeter, 4:1 – 5. Minute), doch damit hatte man Oppershofen geweckt, die nun mit vier Toren in Folge erstmals in Führung gingen. Dabei verletzt sich der Torschütze Oliver Jung so, dass er nicht mehr eingesetzt werden konnte und die Gäste somit nur noch einen Feld-Auswechselspieler hatten. Kleenheim konnte beim 6:6 (14.) noch einmal ausgleichen, beim 6:9 (18.) hatte Oppershofen dann erstmals einen deutlicheren Vorsprung inne. Kleenheim kam allerdings erneut auf 12:13 (25.) heran, ehe man beim 14:16 aus Sicht der Gastgeber die Seiten wechselte. Die Hausherren hatten im zweiten Durchgang beim 16:17 dem WSV wieder etwas entgegenzusetzen, ehe Oppershofen mit sechs Toren in Folge – davon fünf per Tempogegenstoß – zum 16:23 (38.) die Vorentscheidung herbeiführte. In dieser Phase waren die Kleenheimer Aktionen zu hektisch, im Angriff wurde zu früh und überhastet abgeschlossen, und der WSV nutzte die Kleenheimer Ballverluste. Näher als beim 19:25 (43.) kam Kleenheim nicht mehr heran, höchste WSV-Führung war das 22:31 (57.), ehe Kleenheim den letzten Tagestreffer zum 23:31-Endstand markierte.

Tore Kleenheim: Häuser (5/4), Reusch (4), Dennis Schäfer (3), Biermann (3), Wagner (2), Hoyer (2), Krug (2), Philipp Schäfer (1), Fleck (1) – Oppershofen: Kreuzer (9), Siegel (6/1), Oli Roth (5), Bergemann (5), Jung (3), Mosch (2), Schulz (1).

 

 

TG Friedberg – SG Münzenberg/Gambach  34 : 22  ( 14 : 9 )

Tore Friedberg: Glaub (6), Lebeau (5), Kammel (5/5), Schäfer (4), Kautz /4), Mahr (3), Belz (3), Kahabka (2), Dietzel (1), Mangels (1) – Münzenberg/Gambach: Florian Großmann (7/5), Mandler (4), Zeitz (3), Häuser (2), Ratz (2), Mook (1), Repp (1), Brückel (1), Brauburger (1)

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