© TSV Lützellinden

MSG Linden Sieger im Spitzenspiel gegen die TG Friedberg

Markus Semmelroth trifft 10-mal – Siegesserie von Langgöns/Dornholzhausen hält an

(mro) Das zweite Spitzenspiel  binnen Wochenfrist entschied die MSG Linden mit 30:25 gegen die TG Friedberg für sich und geht als Tabellenführer in die Weihnachtspause. Erster Verfolger bleibt der letztwöchige Linden-Bezwinger SG Münzenberg/Gambach nach einem ungefährdeten 31:23 gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III, die damit Vorletzter bleibt. Zum sechsten Mal in Folge als Sieger vom Platz ging die SG Langgöns/Dornholz-hausen beim 31:23 in Nieder-Florstadt. Nach dem Vorwochen-Hoch abgestürzt ist dagegen Aufsteiger HSG Wettenberg II mit einer empfindlichen 20:36-Niederlage beim TSV Griedel. Weiterhin das Tabellenende ziert die SG Kleenheim II, für die es bei der 25:31-Auswärtsniederlage bei der HSG Mörlen nicht zu holen gab.

 

MSG Linden – TG Friedberg  30 : 25  ( 17: 15 )

Gut erholt von der Vorwochen-Niederlage in Münzenberg präsentierte sich Landesliga-Absteiger MSG Linden im Spitzenspiel gegen die nur einen Punkt schlechter platzierten Gäste aus Friedberg. Es entwickelte sich von Anfang an eine ausgeglichene Partie auf hohem Niveau, in der die im bisherigen Saisonverlauf positiv überraschende TG Friedberg die Heimmanschaft stark forderte. So gelang es bis zum 11:11-Zwischenstand in der 20. Minute keiner Mannschaft sich abzusetzen. Erst zum Ende von Abschnitt eins konnte sich Linden einen 15:13-Vorsprung erarbeiten, der auch beim Pausen-17:15 Bestand hatte.

Friedberg zeigte auch nach dem Seitenwechsel, dass sie nicht umsonst an der Tabellenspitze mitmischen. Auch nach 40 Minuten (24:22) konnte Linden sich nicht entscheiden absetzen. Dafür stand aber in der zweiten Halbzeit das Prunkstück Abwehr besser und ließ nur zehn Gegentore zu. Hier hatte man unter der Woche die Lehren aus der Niederlage in Münzenberg gezogen, wo man 36 Gegentreffer hinnehmen musste. Gestützt auf die starke Defensive gelang es der MSG nun die Gäste stetig mit drei Toren auf Distanz zu halten. Als fünf Minuten vor Ende beim 27:25 noch einmal die Gefahr bestand, dass das Spiel doch kippen könnte, war es wieder mal Torwart Andreas Schwarz, der mit einem gehaltenen Strafwurf die Moral der Gäste knackte. Die Gastgeber nutzten diesen Vorteil, um noch drei Treffer zum 30:25-Endstand zu erzielen. Heim-Coach Dirk Langsdorf war nach Spielschluß sehr angetan von seiner Mannschaft: „Wir haben erstmals in dieser Saison über die kompletten 60 Minuten diszipliniert gespielt, was auch nötig war, um eine wirklich starke Friedberger Mannschaft zu besiegen. Nun sind wir Herbstmeister.“

Tore Linden: Markus Semmelroth (10), Simon Semmelroth (6/3), Hofmann (5), Schwellnuss (4), Piazolla (3), Weber (1), Agel (1) – Tore Friedberg: Glaub (5), Kautz (5), Mangels (4), Mahr (3), Rosenschon (3/1), Dietzel (2), Belz (1), Lebeau (1), Voss-Fels (1).

 

TSV Griedel – HSG Wettenberg II  36 : 20  ( 16 : 9 )

Leider wieder ihr Auswärtsgesicht zeigte Aufsteiger HSG Wettenberg II als Gast des TSV Griedel. Hatte man vor einer Woche zu Hause Nieder-Florstadt, besonders mit einer überragenden ersten Halbzeit, deklassiert, so wiederfuhr der Mannschaft von Jörg Bender das gleiche Schicksal bei der überdeutlichen 20:36-Niederlage, durch die man auch in der Tabelle von Griedel überholt wurde. Dabei starteten die Gäste mit einer 2:0-Führung und dachten vielleicht, es geht so weiter wie im letzten Spiel. Doch schnell hatte Griedel ausgeglichen, stellte mit einer starken Deckung Wettenberg immer wieder vor unlösbare Probleme und verwertete die daraus resultierenden Ballgewinne zu Tempogegenstößen. Dadurch gerieten die Gäste über 3:5, 4:8 (14. Minute - Noll) und 7:12 (Artan Nuradini) bis zur Pause bereits aussichtslos ins Hintertreffen (9:16). Nach der Pause leider das gleiche Bild. Spätestens beim 13:23 von Bambey, dem ersten zehn Tore Rückstand im Spiel, war das Match entschieden. Doch die Hausherren hatten sich nun in einen Rausch gespielt, während Wettenberg gedanklich wohl schon in der Weihnachtspause war. So vergrößerte sich der Rückstand über das 17:31 (Weiß nach starkem Anspiel von Nolte) bis zum Endstand von 36:20, den Kopf mit einem verwandelten Siebenmeter herstellte. Auf HSG-Trainer Jörg Bender wartet in der Weihnachtspause nun die spannende Aufgabe die Gründe für den Leistungsunterschied zwischen Heim-und Auswärtsspielen zu finden und abzustellen. 

Tore Griedel: Noll (11), Weiß (5), Leister (5/4), Artan Nuradini (4), Jansons (3), Asboe (2), Bambey (2), Blume (2), Stolte (1), Kopf (1/1) – Tore Wettenberg: Olbert (6), Stroh (5/5), Schmitz (4), Bessler (2), Fähler (1), Holst (1), Kreutz (1).

 

SG Münzenberg/Gambach – HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III  31 : 23  ( 15 : 10 )

Auch der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III ist es – erwartungsgemäß - nicht gelungen, den Heimnimbus der SG Münzenberg/Gambach zu brechen. Bei der 23:31-Niederlage beim neuen Tabellenzweiten hatte der Tabellenvorletzte keine Chance. Schon in der siebten Minute war das Spiel beim 2:7 eigentlich gelaufen. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt machte sich ein Klassenunterschied bemerkbar. Lediglich zur 1:0-Führung kam Dutenhofen – ansonsten war von den Grün-Weißen nicht all zuviel zu sehen. Bis zum 10:15-Pausenstand hatte man vielmehr Glück, dass die Hausherren viele Chancen ungenutzt liegen ließen. Spätestens nach dem 15:21 Mitte der zweiten Halbzeit war der Sieger der Partie klar. Über 23:28 setzte sich Münzenberg/Gambach bis zum 23:31-Endstand ab. Die HSG Dutenhofen /Münchholzhausen III profitierte dabei noch davon, dass der Vorjahres-Vize angesichts der deutlichen Über-legenheit nicht volle Pulle spielte, sondern das Handballjahr 2010 gemütlich ausklingen ließ.

Tore Münzenberg/Gambach: Häuser (4), Metzger (4), Felix Großmann (4), Florian Großmann (4), Boller (3), Brückel (3), Ratz (3/2), Zeiß (2), Mogk (2), Mandler (1), Brauburger (1) – Tore Dutenhofen/Münchholzhausen III: Tobias Wagner (5), Friedrichs (4), Albrecht (3), Thomas Agel (2), Torsten Wagner (2), Mühlhans (2), Vogel (1), Weber (1), Mike Agel (1), Crumbach (1), Lang (1).

 

HSG Mörlen – SG Kleenheim II  31:25 (13:10)

Tabellenschlußlicht SG Kleenheim II konnte den Aufwind des ersten Saisonsieges aus der Vorwoche im letzten Spiel des alten Jahres nicht nutzen. Als Gast der HSG Mörlen brachte sich Kleenheim II in den ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs zumindest um den Lohn eines deutlich besseren Resultats und damit auch um die Chance, die rote Laterne abzugeben und näher an Mörlen heran zu rücken. Die erste Hälfte sah noch eine Kleenheimer Mannschaft auf Augenhöhe, die sogar mit 2:1 führte. Beim 5:5 war der Gleichstand hergestellt und über 10:8 wurden die Seiten beim 13:10 für die HSG Mörlen gewechselt. „Wir waren da immer noch einigermaßen zufrieden, weil wir gute Chancen herausgespielt, aber nur leider zehn Tore geworfen haben“, erklärte Kleenheims Co-Trainer Tim Strassheim.

In den ersten zehn Minuten nach der Pause brachten sich dann die Kleenheimer Gäste in der Bad Nauheimer Vorstadt um alles, denn bei doppelter Überzahl kassierte man die Gegentore zum 10:15, war dann außer Rand und Band und lag nach 41 Minuten kaum glaublich mit 13:21 spielentscheidend im Hintertreffen. „Die acht Gegentore in elf Minuten haben uns das Genick gebrochen“, sagte Strassheim. Mörlen nutzte die fünf technischen Kleenheimer Fehler in dieser Phase (von insgesamt 14) gnadenlos aus und bestrafte Kleenheim II mit Gegenstößen. Bei Mörlen zog der neunfache Torschütze Max Ungerwetter geschickt die Fäden im Rückraum und die Mörlener Außen erzielten insgesamt zehn (!) Tore. Kleenheim II verkürzte noch einmal auf 17:22, resignierte aber beim 22:28 vollends. Einsatz und Kampfgeist stimmten zwar, aber um mit einem besseren Ergebnis in das neue Jahr zu gehen, dürfen die Schwächephasen und Fehlerquellen nicht derart eklatant auftreten.

Tore Mörlen: Ungerwetter (9/2), See (4), Dietz (4), Philipp Möbs (3), Hergl (3/1), Brauburger (2), Daniel Birkenstock (2), Dönges (1), Christian Birkenstock (1), Cisek (1), Becker (1) -

Tore Kleenheim: Hoyer (7), Häuser (5/5), Reusch (3), Fleck (3/1), Björn Klein (2), Evenius (1), Dietz (1), Kai Klein (1), Löffler (1), Herbel (1).

 

SU Nieder-Florstadt – SG Langgöns/Dornholzhausen  23 : 31  ( 11 : 15 )

Der Aufwärtstrend der SG Langgöns/Dornholzhausen wurde auch durch das spielfreie Vorwochende nicht gestoppt. Als Gast der SU Nieder-Florstadt trotzte man auch den Ausfällen von Brückel, Funk und Möbus und fuhr als sicherer 31:23-Sieger nach Hause.

Die Gäste begannen forsch und gingen schnell mit 7:2 in Führung. Nieder-Florstadt hatte aber nach der letztwöchigen Pleite in Wettenberg einiges gut zu machen und mit einem 6:0-Lauf ging man seinerseits in Führung. Doch die Gäste ließen sich von dieser Schwächephase nicht beirren, sondern bekamen das Spiel wieder in den Griff und gingen folgerichtig mit einer 15:11-Führung in die Kabinen. Dieser Abstand hatte bis zum 22:18 Bestand, ehe sich die Gäste-SG, gestützt auf eine wieder einmal starke Deckungs- und Torwartleistung, entscheidend auf 28:20 absetzen konnte. So konnte man einen am Ende ungefährdeten 31:23-Sieg feiern, wobei im Angriff Jan Schuchmann mit 9 Toren bei 10 Versuchen herausragte.

Auf Seiten der SG Langgöns/Dornholzhausen ist man froh, dass der Fehlstart in die Saison mittlerweile kompensiert ist und man hofft, dass die bevorstehende Weihnachtspause die Aufholjagd nicht unterbrechen wird.

Tore Nieder-Florstadt: Kipper (9), Frank (3), Sacks (3), Braun (3), Stübing (3), Kuntze (2) – Tore Langgöns/Dornholzhausen: Schuchmann (9), Rompf (8/5), Metzger (5), Müller (4), Schwalb (2), Gath (2), Beppler (1).

 

WSV Oppershofen – TSV Kirchhain  36 : 34  ( 15 : 16 )

Tore Oppershofen: Jung (11), Siegel (7), Exner (7/4), Bergemann (4), Kreuzer (3), Raab (1), Winkler (1), Mosch (1), Schulz (1) – Tore Kirchhain: Frische (13/4), Reuscher (8), Lücker (5), Oswald (4), Pilgrim (2), Grothe (1), Morbitzer (1).

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Sie sind essenziell für den Betrieb der Seite. Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.