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vom 19.07.2012

Wettenberg und Linden rücken nach

(kus/cso) Nun ist es offiziell: Die HSG Pohlheim wird in der kommenden Saison in der 3. Liga Ost spielen, und die HSG Wettenberg und die MSG Linden rücken in die Oberliga und die Landesliga nach (die AZ berichtete), aus der sie in der abgelaufenen Saison abgestiegen waren.

Michael Kulus, der Spielleiter der 3. Handball-Liga, brachte am Mittwoch den Stein ins Rollen. Er teilte den Vereinen am späten Nachmittag offiziell mit, dass der Vorstand des Regionalrates und das Präsidium des Deutschen Handball-Bundes einstimmig beschlossen hatten, die HSG Pohlheim in die
3. Liga aufrücken zu lassen. Die Pohlheimer nehmen den Platz der Stuttgarter Kickers ein, die den Spielbetrieb aus finanziellen Gründen eingestellt haben.

Auf eine Mitteilung von Kulus hatte Rolf Mai (Hattersheim), der Präsident des Hessischen Handball-Verbands (HHV), nur gewartet, um innerhalb des HHV-Präsidiums ein schriftliches Verfahren zu eröffnen. Die Verbandsoberen hatten zu klären, ob die HSG Wettenberg den Platz der Pohlheimer in der Oberliga einnehmen kann und die MSG Linden in der Folge statt der Wettenberger künftig in der Landesliga spielen darf.

Kurz vor 18 Uhr hatte Mai die E-Mail von Kulus im elektronischen Briefkasten, um kurz nach 18 Uhr war das Umlaufverfahren gestartet und gegen 21 Uhr lag bereits das Ergebnis vor: »Einstimmig«, so Mai, hat sich das HHV-Präsidium für den Lückenschluss ausgesprochen, sodass nun alle beteiligten Klubs Planungssicherheit haben. Durch das Nachrücken der HSG Wettenberg in die Oberliga und der MSG Linden in die Landesliga erreicht die Gießener Bezirksoberliga auch wieder ihre Sollstärke von 14 Mannschaften.