© TSV Lützellinden

Beim TV Petterweil unglücklich mit 28:29 verloren

(cm) Es weht ein rauer Wind in der Landesliga – das mussten die jungen Spieler der MSG Linden auch wieder beim TV Petterweil erfahren. Bei allem Talent merkte man doch, dass es gerade in den kritischen Phasen eines Spiels an der Cleverness fehlte.
Der Start in die 1. Halbzeit gelang eigentlich sehr gut. Beide Mannschaften ließen in der Abwehr einiges zu, wobei die MSG Linden nach mehreren Ballgewinnen einige Tempogegenstöße erfolgreich abschließen konnte. Die mitgereisten Zuschauer konnten sich über eine komfortable 12:6 Führung freuen und auf einen Auswärtssieg hoffen. Doch es kam alles ganz anders. Die letzten 10 Minuten in der 1. Halbzeit gehörten eindeutig den Hausherrn, die ein ums andere Mal wuchtig in die Deckung unserer Mannschaft einbrechen konnten und dort nicht konsequent genug bekämpft wurden. Im Angriff gab es jetzt viele „falsche“ Entscheidungen, alles sollte über die Mitte laufen, während die Spieler auf den Außenpositionen zu wenig einbezogen wurden. So schmolz der erarbeitete Vorsprung stetig, sodass in der 26. Minute unter dem Jubel der Zuschauer der 14:14 Ausgleich gelang. Selbst in Unterzahl schaffte der TV Petterweil schließlich sogar noch eine 16:15 Pausenführung.

Nach dem Wechsel operierte der gegnerische Trainer weiter mit einer Manndeckung gegen Markus Semmelroth und sorgte damit für sehr viel Unruhe im Spielaufbau der MSG. Unsere Mannschaft konnte zwar immer noch mit den Hausherrn mithalten, aber insgesamt fehlte doch eine ordnende Hand im Rückraum unserer Mannschaft. Durch  Einzelaktionen gelang zwar mehrmals der Ausgleich, aber durch eine wachsende Anzahl von Fehlern in der Abwehr konnte man sich nie entscheidend vom TV Petterweil absetzen. Zwei sehr unsichere Schiedsrichter taten ein Übriges mit fragwürdigen Siebenmeter-Entscheidungen plus Zeitstrafen, sodass die Verunsicherung bei der MSG immer weiter anstieg. Die Schlussphase war schließlich sehr spannend, stand es doch in der 59. Minute noch 28:28. Das bessere Ende hatten dann doch die Gastgeber, während unsere jungen Spieler unnötigerweise mit leeren Händen dastanden. Petterweil war keineswegs wirklich besser gewesen, aber den Ausschlag gaben dann doch die „erfahrenen“ Spieler in deren Reihen.